NVR Lehrpfad

10. Föhren-Birkenbruchwald

Die Wiederherstellung des Föhren-Birkenbruchwalds im Rütiwald

Auf der Fläche wo heute wieder ein junger Föhren-Birkenbruchwald heranwächst im Rüti Wald, wuchsen vor 2015 noch zahlreiche Fichten. In einem ersten Schritt wurden diese auf einer Fläche von 5000 Quadratmeter gefällt. Im Hintergrund des folgenden Bildes sieht man noch Reste dieses artenarmen Fichtenwaldes der früher auf der ganzen Fläche wuchs. Im Vordergrund sieht man die aufgelichtete Fläche.

Wiederherstellung des Föhren-Birkenbruchwald in Rüti


Die Wiedervernässung

Früher wurden Gräben angelegt um die Fläche zu entwässern und forstlich zu nutzen. Da das Ziel ein feuchter Föhren-Birkenbruchwald und mooriger Boden sind, musste die Fläche wieder vernässt werden. Dafür wurden die früheren Gräben mit Holzwehren eingestaut:

Wiedervernässung des Föhren-Birkenbruchwald in Rüti durch Einstauen der Gräben


Tümpel für Amphibien, Reptilien und Libellen

Zusammen mit dem Einstau wurden auch noch Tümpel erstellt, die Amphibien, Libellen und Ringelnattern als Fortpflanzungsgewässer und Jagdgebiet dienen sollen:

Anlegen von Tümpeln im wiederhergestellten Föhren-Birkenbruchwald in Rüti


Die Entwicklung des Föhren-Birkenbruchwalds

Die Fläche hat sich inzwischen sehr positiv entwickelt. Zahlreiche kleine Birken sind schon sichtbar in der Fläche. Folgendes Bild zeigt wie die Fläche heute aussieht. Im Vordergrund wachsen erste Gelbe Schwertlilien, eine häufig an Gräben wachsende Pflanzenart, die von der Auflichtung profitiert hat. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Wald in Zukunft entwickelt.

Entwicklung des Föhren-Birkenbruchwald in Rüti